Strategische Beratung in der Krise 

Es gilt, sich zu erneuern!

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In der Krise die Zukunft gestalten

Wenn die COVID-19-Auswirkungen eines zeigen, dann, dass Banken und Sparkassen in einer akuten Krisensituation in der Lage sein können, sich schnell an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und notwendige Maßnahmen einzuleiten.

Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierung der Sparkassen

Reine Digitalbanken konnten bereits vor der Corona-Krise ihre Marktanteile deutlich ausbauen. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Viele Kunde stellen erst jetzt fest, dass der Gang in eine Filiale in vielen Fällen nicht mehr notwendig ist.

Für Sparkassen wird der Wettbewerb damit deutlich an Fahrt gewinnen. Durch Kontaktsperren und die derzeitige #WirBleibenZuHause-Situation wächst die Bedeutung digitaler Plattformen. Schnelle, krisengerechte und dezentrale Lösungen sind gefragt.

Home-Office, Remote-Arbeit, Videokonferenzen und Videoberatung standen Anfang des Jahres noch in den Strategiepapieren der Sparkassen für 2025 bis 2030. Für eine frühere Umsetzung müssen sie sich nun die häufig noch fehlende digitale Reife erarbeiten.


Filialkonzepte anpassen

Die klassischen Sparkassen, die auf den persönlichen, physischen Kundenkontakt als Wettbewerbsvorteil setzen und bei denen sich digitale Beratung noch im Aufbau befindet, geraten ebenfalls unter Zugzwang. Die Corona-Krise zwingt Institute dazu, den Kontakt zu Kunden und Mitarbeitern auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Zwingend notwendige Kundenbesuche und die damit verbundenen möglichen Risiken einer Infektion erfordern angepasste oder neue Filialkonzepte, die auch nach der Krise Bestand haben.

 

Operative Effizienz für Kreditprozesse herstellen

Sparkassen sind und bleiben systemrelevant. Das zeigt sich am Beispiel der beschlossenen Hilfspakete und Fördermaßnahmen sowie der von den Förderinstituten bereitgestellten Finanzierungsmittel. Der Umfang stellt Banken und Sparkassen mittelfristig vor eine Bewährungsprobe. Sie werden als stark frequentierte „Durchlaufstelle“ genutzt, die Nachfrage nach klassischen Krediten und weiteren Finanzprodukten mit Provisionserträgen wird deutlich zurückgehen, da Fördermittel immer mehr zum Standardprodukt der Krise werden. Noch vor der Krise strategisch festgelegte Produktpaletten stehen vollständig auf dem Prüfstand, um sie ad hoc auf die aktuelle Lage und die Prognose anzupassen.

Der interne Ressourcenaufwand zur Bearbeitung von Fördermittelkrediten übersteigt deutlich den Aufwand, der für eine Eigenmittelfinanzierung aufgebracht werden muss. Werden hier keine standardisierten Prozesse genutzt, ist ein Kraftakt für Markt und Marktfolge zu erwarten. Ergänzend müssen Sparkassen damit rechnen, dass durch die stärkere Neuverschuldung der öffentlichen Hand das Zinsniveau in den nächsten fünf bis zehn Jahren weiter bei null oder im negativen Bereich bleiben wird.

 

Auf Sicht zu fahren, wird allein nicht ausreichen

Auch wenn die Tagesabläufe derzeit von Lagebesprechungen zur Krise geprägt sind, darf der Fokus dabei nicht alleine auf der Bewältigung der aktuellen Situation liegen. In der Krise heißt es nun, die Zukunft aktiv zu gestalten – Erneuerung statt Stillstand ist notwendig. Sparkassen müssen ihre Business Continuity sicherstellen und gleichzeitig Geschäftsmodelle kritisch infrage stellen. Die Finanzkrise hat uns gelehrt, dass das Festhalten an früheren Geschäftsmodellen existenzbedrohende Folgen haben kann.

 

Sparkassen benötigen nun

  • ein aktives Krisenmanagement, gepaart mit einem Business Continuity Management
  • eine Neuausrichtung des eigenen Geschäftsmodells
  • ein prozessuales und organisatorisches Konzept zur effizienten Bewältigung des Ansturms der Fördermittelanträge
  • einen Fahrplan für die Einleitung der strategischen Neuausrichtung

Für Sparkassen gilt es, sich zu erneuern. Wie diese Erneuerung aussehen kann und wie wir Sie auf diesem Weg schon jetzt begleiten können, beantworten Ihnen unsere Fachexperten.

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Jennifer BrasnicJennifer Brasnic
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